Al-Ahkām al-chamsa (arabisch الأحكام الخمسة, DMG al-aḥkām al-ḫamsa ‚die fünf Beurteilungen‘) sind ein Konzept der islamischen Rechtswissenschaft (fiqh), das zur normativen Einstufung beziehungsweise Bewertung menschlicher Handlungen verwendet wird. Die fünf Kategorien zeigen den jeweiligen Grad der Verpflichtung (Taklīf) an.

Die fünf Kategorien, in die die menschlichen Handlungen eingeteilt werden, sind:

  • obligatorisch (farḍ oder wāǧib),
  • empfohlen (mandūb), oder auch „erwünscht“ (mustaḥabb) bzw. sunna,
  • erlaubt (ḥalāl oder mubāḥ),
  • verpönt (makrūh),
  • verboten (ḥarām oder maḥẓūr).

Einer der ersten muslimischen Autoren, bei denen die fünf Kategorien in ihrer Gesamtheit genannt werden, ist ʿAbd al-Qāhir al-Baghdādī (980–1037). Er schreibt in seinem Buch Uṣūl ad-Dīn („Die Grundlagen der Religion“):

Ignaz Goldziher schrieb dazu:

Literatur

  • Kemal Faruki: Al-Aḥkām al-khamsah: the Five Values. In: Islamic Studies, 5/1, März 1966, S. 43–98.

Einzelnachweise


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